Ernährung
bei Chemotherapie

Ernährung bei Chemotherapie: Paar kocht passende Speisen

So kann Ernährung Ihren Körper während der Chemotherapie unterstützen

Eine Chemotherapie oder Strahlentherapie stellt den Körper vor große Herausforderungen – körperlich wie seelisch. Eine gezielte, angepasste Ernährung kann dabei helfen, den Körper zu stärken, Nebenwirkungen besser zu verkraften und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Was dabei zu beachten ist und welche Ernährung bei Strahlen- oder Chemotherapie empfehlenswert ist, lesen Sie hier.

 

► Gründe für gute Ernährung

► Tipps

► Ernährung bei Nebenwirkungen

► Häufige Fragen

 


Die Bedeutung der Ernährung während der Strahlen- und Chemotherapie

Während einer Chemotherapie oder Strahlentherapie ist Ihr Körper besonders gefordert. Neben den eigentlichen Krebszellen greift die Behandlung auch gesunde Zellen an – insbesondere solche, die sich schnell teilen, wie zum Beispiel Zellen der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt. Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, diese Belastung besser zu bewältigen, die Verträglichkeit der Therapien zu verbessern sowie die Lebensqualität zu steigern.

 

Darum ist die Ernährung bei Chemotherapie so bedeutsam:

  • Ausgleich vom erhöhten Protein- und Nährstoffbedarf: Durch die Therapie und die daraus erfolgende geringere Nahrungsaufnahme, kann es zu einem gesteigerten Bedarf an Eiweiß und einzelnen Mikronährstoffen kommen. Diese Nährstoffe sind essenziell, damit der Körper geschädigtes Gewebe reparieren und das Immunsystem funktionsfähig halten kann.
  • Unterstützung von Heilungsprozessen: Ob Schleimhautschäden, Hautreizungen oder Wundheilungsstörungen nach einem Eingriff: Eine gute Nährstoffversorgung unterstützt eine schnelle Regeneration.
  • Vermeidung von Gewichtsverlust und Muskelabbau: Viele Betroffene verlieren im Verlauf der Krebsbehandlung ungewollt an Gewicht – insbesondere Muskelmasse. Das schwächt nicht nur den Körper, sondern kann auch die Therapieverträglichkeit und Mobilität beeinträchtigen. Mit eiweiß- und energiereicher Kost lässt sich dem gezielt entgegenwirken.
  • Verbesserung der Lebensqualität: Auch wenn Appetit und Geschmackssinn während der Therapie oft verändert sind – regelmäßige, leicht verträgliche Mahlzeiten können helfen, sich körperlich stabiler und seelisch besser zu fühlen. Eine bewusste Ernährung trägt dazu bei, Ihren Alltag trotz der Belastung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Auch wenn es aufgrund der Belastungen durch die Therapie schwerfällt, auf die Ernährung zu achten, kann sich lohnen. Eine bedarfsgerechte, ausgewogene Ernährung kann den Körper spürbar stärken, die Regeneration fördern und dabei helfen, dass Sie sich insgesamt stabiler und wohler fühlen – körperlich wie seelisch.


Ernährung bei Strahlen- und Chemotherapie:

Was und wie Sie während der Chemotherapie essen, kann viel bewirken. Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Appetitverlust erschweren oft die Nahrungsaufnahme – doch mit ein paar einfachen Grundregeln kann es häufig gelingen, den Körper trotzdem ausreichend zu versorgen.

 

Allgemeine Empfehlungen für den Alltag:

  • Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt: Das entlastet den Magen und hilft, auch bei wenig Appetit wichtige Nährstoffe aufzunehmen.
 
  • Leicht verdauliche, schonend zubereitete Speisen: Gedünstetes Gemüse, Kartoffeln, Reis, milde Suppen oder Haferbrei sind oft gut verträglich.
 
  • Ausreichend trinken: Achten Sie darauf, täglich genug zu trinken – manchmal rät der behandelnde Arzt auch zu bestimmten Trinkmengen.
    Welche Getränke sind bei einer Chemotherapie geeignet?
    Am besten wählen Sie stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees.

 

  • Genug Eiweiß aufnehmen: Eiweiß ist wichtig für den Muskelerhalt und die Zellregeneration. Gute Quellen sind zum Beispiel Joghurt, Quark, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte oder auch eiweißreiche Trinknahrung.
 
  • Süßigkeiten und Zucker während der Chemotherapie: Kleine Naschereien sind erlaubt – sie sollten aber nicht die Hauptenergiequelle darstellen.

 

 

Was darf man bei einer Chemotherapie nicht essen?

Einige Nahrungsmittel sollten während der Therapie bewusst eingeschränkt oder vermieden werden, da sie entweder schwer verdaulich sind oder unerwünschte Wirkungen haben können:

  • rohe Nüsse: Können mit Schimmelpilzen belastet sein. Achten Sie auf Frische und Lagerung oder greifen Sie auf geröstete Varianten zurück.
  • Grapefruit und Grapefruitsaft: Können die Wirkung bestimmter Chemotherapeutika beeinflussen – vermeiden Sie sie sicherheitshalber komplett.
  • koffeinhaltige oder stark kohlensäurehaltige Getränke: Diese reizen Magen und Darm oftmals zusätzlich.

 

 

Ist eine keimarme Ernährung bei Chemotherapie notwendig?

Früher wurde Krebspatienten häufig eine strikt keimarme Diät empfohlen. Heute gilt: Bei einem stabilen Immunsystem ist keine keimarme Ernährung notwendig. Wichtig ist aber eine sorgfältige Küchenhygiene – etwa gründliches Waschen von Obst und Gemüse, Verzicht auf rohes Fleisch und sauberes Arbeiten bei der Zubereitung.

 


Gerade bei Appetitlosigkeit, Übelkeit oder verändertem Geschmackssinn kann es hilfreich sein, einfach das zu essen, was Ihnen schmeckt und bekommt. Das ist ein guter erster Schritt.

Langfristig reicht das aber oft nicht aus, um den Körper mit allem zu versorgen, was er braucht. Wenn Sie an Gewicht verlieren oder bestimmte Lebensmittel nicht mehr vertragen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einer spezialisierten Ernährungsfachkraft. Diese helfen Ihnen dabei, die Ernährung gezielt anzupassen.

 

Wenn das Essen schwerfällt oder die Nahrungsaufnahme eingeschränkt ist, kann medizinische Trinknahrung eine gute Ergänzung sein. Sie ist: 

  • energiereich und eiweißhaltig, 
  • in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich, 
  • einfach zu konsumieren.

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Beratung nutzen 

Sprechen Sie Ihren Arzt gezielt auf das Thema Ernährung an – insbesondere, wenn Sie unter Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Unverträglichkeiten leiden. 

Zusätzlich gibt es speziell geschulte Ernährungsberater, die Sie individuell begleiten und einen auf Ihre Therapie abgestimmten Ernährungsplan erstellen können.



Ernährung während der Chemotherapie: Was tun bei Nebenwirkungen?

Eine Krebstherapie hat für den Körper oftmals Nebenwirkungen, die sich  auch auf die Ernährung auswirken können. Welche das sein können und Tipps für ihre Bewältigung im Alltag sind in der folgenden Übersicht aufgelistet.

Viele Chemotherapeutika sind heute gut verträglich und Nebenwirkungen wie Brechreiz und Übelkeit lassen sich medikamentös gut behandeln. Fragen Sie frühzeitig Ihren Arzt und lassen Sie sich zur Ernährung bei Krebs individuell beraten. Beachten Sie auch die Vorgaben zur Einnahme und warten Sie nicht, bis die Übelkeit Sie bereits zu stark einschränkt.

Was können Sie bei Übelkeit durch eine Chemotherapie essen?  

  • Essen Sie vor der Chemotherapie, wenn möglich - eine kleine, leicht verdauliche und fettarme Mahlzeit . Solche Speisen sind in der Regel besser verträglich und können helfen, Übelkeit zu reduzieren. Geeignet sind z.B. milde, wenig gewürzte Lebensmittel wie Getreideprodukte, Brot oder leicht bekömmliche Speisen. 
  • Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, besonders, wenn Sie unter Erbrechen leiden. Nach dem Erbrechen müssen dem Körper Flüssigkeit und Elektrolyte wieder zugeführt werden.
  • Vermeiden Sie starke Essensgerüche. Wenn es möglich ist, lassen Sie für sich kochen.
  • Vermeiden Sie außerdem salzige, stark gewürzte und fettige Speisen und essen Sie stattdessen mild gewürzte Gerichte.
  • Essen Sie zwischendurch trockene Lebensmittel wie Toast, Brezeln, Zwieback oder Cracker.
  • Beachten und berücksichtigen Sie vor allem Ihre persönlichen Vorlieben!
  • Appetitanregende Getränke sind zum Beispiel solche mit Bitterstoffen wie in Tee, Bitter Lemon und Tonic Water.
  • Als Zwischenmahlzeit können auch Trinknahrungen eine gute Alternative sein. Sie enthalten alle wichtigen Nährstoffe, sind gut verträglich und können eine Abwechslung für Sie sein.

 

    • Kommt es während der Chemotherapie zu Durchfall, achten Sie bei der Ernährung, genauso wie bei Erbrechen, auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Mineralstoffzufuhr! Trinken Sie stilles Wasser, stark verdünnte Saftschorlen, mineralstoffreiche Sportlergetränke, schwach gesüßte Tees (z. B. Fenchel-, Kümmel- und Kamillentee) und klare Brühe.

    Schwer verdauliche, blähende Nahrungsmittel (z. B. Kohlgemüse, Zwiebeln und Hülsenfrüchte) und fettreich zubereitete Speisen (z. B. Frittiertes, Sahnetorten) können bei Durchfall Probleme bereiten.

    • Bananen sind gut bekömmlich, haben einen hohen Nährwert und viel Kalium. Sie können daher einen durchfallbedingten Kaliumverlust ausgleichen.
    • Manchmal können auch Alkohol, koffeinhaltige Getränke und Getränke mit Kohlensäure oder Fruchtsäfte Beschwerden auslösen. Testen Sie die Verträglichkeit aus.
    • Mehrere geriebene Äpfel (mit Schale), über den Tag verteilt gegessen, wirken sich häufig mildernd aus.
    • Bewährte Hausmittel sind außerdem: Zwieback, Reis- oder Haferflockenschleim und gekochte Möhren.

 

  • Seien Sie besonders vorsichtig bei der Zahn- und Mundpflege und benutzen Sie nur weiche Zahnbürsten oder Wattestäbchen.
  • Verzichten Sie auf Mundwasser mit Alkohol und spülen Sie stattdessen mit Salbei- oder Kamillentee. Beide Tees haben eine antiseptische Wirkung.
  • Bei sehr starken Schmerzen kann ein schmerzlinderndes Gel oder Spray angewendet werden, das allerdings auch das Geschmacksempfinden herabsetzen kann. Wenn die Mundschleimhaut ganz geschont werden muss, ist über eine kurzfristige Ernährung über eine Sonde oder eine parenterale Ernährung , also über die Vene, nachzudenken. Diese können Sie auch zu Hause bekommen (heimenterale- oder heimparenterale Ernährung).
  • Zögern Sie nicht, Ihren Arzt oder Ernährungsberater auf Beschwerden hinzuweisen. Sie sind Spezialisten für eine geeignete Ernährung bei Chemo- und Strahlentherapie und können Ihnen bei Fragen weiterhelfen.

Was kann ich bei Entzündungen im Mundbereich durch die Chemotherapie essen?

  • Vermeiden Sie harte, krümelige und säurehaltige Nahrung (Knäckebrot, Zwieback, Salzstangen, Zitrusfrüchte etc.).
  • Auch stark gewürzte oder heiße Speisen können die Schleimhäute reizen.
  • Nehmen Sie Speisen zu sich, die leicht zu schlucken sind. Hierzu zählen Eierspeisen, Cremesuppen, Eiscreme und Pudding. Außerdem können Sie Hackfleischgerichte, Weichkäse, Kompott, Nudelgerichte oder Ähnliches ausprobieren.
  • Ergänzen Sie Ihr Essen um Trinknahrungen als Zwischenmahlzeit. Diese sind bilanziert, das heißt sie enthalten alle lebensnotwendigen Nährstoffe.
  • Gekühlte Speisen und Getränke (auch gefrorener Joghurt oder Sorbets) können die Schleimhautbeschwerden lindern.
  • Trinken Sie mithilfe eines Strohhalms. Dann schluckt es sich leichter.
  • Wenn die Beschwerden besonders schlimm sind, können Sie auf pürierte Kost oder Trinknahrung zurückgreifen.

Alles schmeckt anders. Woran liegt das? Manche Chemotherapien verursachen eine Geschmacksveränderung, die häufig als unangenehm „metallisch“ beschrieben wird. Ebenso kann Strahlentherapie im Kopf- und Halsbereich zu Geschmacksverlust oder „pappigem“ Geschmacksempfinden führen. Außerdem berichten manche Betroffene über Abneigungen gegen Fleisch und Wurst. Diese Geschmacksbeeinträchtigungen bilden sich im Lauf der Zeit wieder zurück. Wie Sie mit Geschmacksveränderungen umgehen können, zeigen Ihnen folgende Tipps. Fragen Sie am besten auch Ihren Arzt zur geeigneten Ernährung bei Krebs und Chemotherapie.

Was kann ich essen bei veränderter Geschmackswahrnehmung durch die Chemotherapie?

Hat die Geschmackswahrnehmung ingesamt nachgelassen: 

  • bereiten Sie die Speisen mit Kräutern und Gewürzen zu, die dem Essen einen intensiven aromatischen Geschmack verleihen.
  • Bittere Speisen und Getränke wie Grapefruit, Chicorée oder manche Säfte werden mitunter als unangenehm empfunden. Testen Sie es einfach aus.
  • Bei einer Abneigung gegen Fleisch und Wurst können Sie versuchen, diese durch Milchprodukte, Eier oder Fisch zu ersetzen. Wird Fleisch vor der Zubereitung in Sojasauce, Wein oder süßen Fruchtsäften mariniert, kann das bittere Geschmacksempfinden gemildert werden.
  • Es gibt Trinknahrungen mit leicht säuerlichem Joghurtgeschmack

  • Essen Sie 5 bis 8 kleine Mahlzeiten – das ist besser verträglich und Sie haben weniger Völlegefühl.
  • Standardmäßige Ernährungsempfehlungen gelten für Sie aktuell nicht. Essen Sie fettreich und reichern Sie das Essen mit Sahne, Butter und Crème fraîche an.
  • Der erhöhte Eiweißbedarf kann auch durch Eiweißkonzentrat, welches in Suppen und Soßen eingerührt wird, gedeckt werden. Ein geschmacksneutrales Eiweißpulver ist das Fresubin Protein POWDER.
  • Eine angenehme Atmosphäre kann wichtig sein – oft macht Essen an einem schön gedeckten Tisch mehr Spaß.
  • Wenn Sie keinen Appetit haben, greifen Sie bevorzugt auf Ihre Lieblingsspeisen zurück.
  • Abwechslung bietet Ihnen Trinknahrung, die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt.

Häufig berichten Patienten über Kaubeschwerden und Schluckstörungen (Dysphagie)

Was kann ich mit Kau- und Schluckbeschwerden, die durch die Chemotherapie verursacht wurden, essen?

  • Greifen Sie bei Kau- und Schluckbeschwerden eher zu breiige Kost (z. B. Cremesuppen, Pürees, Milchmixgetränke, passiertes Obst und Gemüse, Eier).
  • Vermeiden Sie trockene oder schwer zu kauende Speisen
  • Trinknahrungen und besondere Cremeprodukte, können bei Schluckbeschwerden eine gute Lösung sein, um Protein- und Nährstoffbedarf zu decken. Hier finden Sie eine Auswahl an fertigen Trinknahrungen.
  • Bei häufigem Verschlucken kann es hilfreich sein, flüssige Speisen und Getränke etwas anzudicken. Hierbei kann zum Beispiel Pulver zum Andicken, wie Think and Easy helfen.
  • Kohlensäurehaltige Getränke sollten Sie gegen stilles Wasser oder Tee austauschen. Achten Sie dabei auf eine angenehme Trinktemperatur – weder zu heiß noch zu kalt!
  • Das Trinken mit einem Strohhalm ist bei Schluckbeschwerden oft einfacher.
  • Konzentrieren Sie sich bei Ihren Mahlzeiten auf das Essen und Trinken und lassen Sie sich nicht ablenken.

Ist Ihr Mund trocken, führt das nicht nur zu einem unangenehmen Gefühl, sondern erleichtert auch die Besiedlung der Mundhöhle mit Keimen, durch die es zu Karies und Parodontose kommen kann, was Ihre Ernährung bei Krebs erheblich beeinträchtigen kann. Denken Sie jetzt besonders an das Zähneputzen.

  • Spülen Sie den Mund häufig mit einer Salzlösung (1 Teelöffel Salz auf 1 Liter Wasser) aus oder spülen Sie mit Salbei- oder Kamillentee.
  • Trinken Sie viel zu den Mahlzeiten.
  • Regen Sie die Speichelbildung durch das Lutschen von sauren Bonbons, Pfefferminz- und Salbeibonbons an oder kauen Sie Kaugummi.
  • Als Speichelersatz gibt es auch Sprays mit künstlichem Speichel, die in der Apotheke erhältlich sind.



Häufige Fragen zur Ernährung bei Chemotherapie 


Ein generelles Verbot gibt es nicht. Bestimmte Lebensmittel wie Rohmilchprodukte, rohes Fleisch oder Grapefruit sollten jedoch je nach Therapieverlauf gemieden werden – vor allem bei geschwächtem Immunsystem oder möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten.

Ja, das ist erlaubt und wird in der Regel auch empfohlen. Leicht verdauliche, kleine Mahlzeiten vor oder während der Infusion sind oft gut verträglich. Geeignet sind zum Beispiel Bananen, Apfelmus oder Quarkspeisen.

Rohe oder offen gelagerte Nüsse können Schimmelpilze (Aflatoxine) enthalten, die das Immunsystem zusätzlich belasten. Wenn Nüsse, dann am besten frisch verpackt oder geröstet und in Maßen.

Gekühlte Speisen oder Eis können bei Entzündungen im Mund (Mukositis) angenehm lindernd wirken. Es gibt auch Hinweise, dass das Lutschen von Eiswürfeln oder gefrorenen Früchten während der Infusion Entzündungen im Mund abschwächen können – sprechen Sie dazu am besten mit Ihrem Behandlungsteam.

Nur bei bestimmten Medikamenten, die mit Tyramin reagieren können (wie sogenannte MAO-Hemmer), ist eine tyraminarme Ernährung sinnvoll. Ob das in Ihrem Fall relevant ist, sollte ärztlich abgeklärt werden.