Wenn normale Mahlzeiten den Bedarf nicht ausreichend decken, können häufigere kleine Mahlzeiten, eiweißreiche Lebensmittel und eine gezielte Anreicherung der Ernährung unterstützen. Medizinische Trinknahrung kann in kleinen Portionen zusätzlich Energie und wichtige Nährstoffe liefern.5
- Ernährungsunterstützung im Alter
Geriatrische Ernährungsunterstützung hilft älteren Menschen dabei, ihren veränderten Bedarf an Energie, Eiweiß, Kalzium, Vitamin D und weiteren Nährstoffen besser zu decken. Im Fokus stehen der Erhalt von Muskelkraft, Knochengesundheit, Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag. Neben bewusster Ernährung und regelmäßiger Bewegung können nährstoffreiche orale Ernährungslösungen in kleinen Portionen unterstützen, wenn Mahlzeiten allein den individuellen Bedarf nicht ausreichend abdecken.
Häufige Fragen zur geriatrischen Ernährungsunterstützung
Eine angepasste Ernährung hilft älteren Menschen, ihren veränderten Bedarf an Energie, Eiweiß, Vitaminen und Spurenelementen besser zu decken. Sie kann dazu beitragen, Muskelkraft, Knochengesundheit, Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag zu unterstützen.3
Eine ausreichende Versorgung mit Energie, Eiweiß, Kalzium, Vitamin D und Ballaststoffen ist im Alter besonders relevant. Diese Nährstoffe unterstützen unter anderem Muskel- und Knochengesundheit, Kraft, Beweglichkeit und Verdauung.3
Regelmäßige Bewegung ergänzt eine bedarfsgerechte Ernährung im Alter. Sie kann helfen, Muskelkraft, Knochengesundheit, Gleichgewicht und Beweglichkeit zu erhalten und den Appetit zu unterstützen.4
1. Moradell A, Fernández-García Á I, Navarrete-Villanueva D et al. Functional Frailty, Dietary Intake, and Risk of Malnutrition. Are Nutrients Involved in Muscle Synthesis the Key for Frailty Prevention? Nutrients. 2021;13.
2. Volkert D, Bollwein J, Diekmann R, Sieber C. Die Rolle der Ernährung bei der Entstehung von Sarkopenie und Frailty. Ernährungs Umschau. 2011;9:486–493.
3. Volkert D, Bauer J, Benzinger P et al. S3-Leitlinie Klinische Ernährung und Hydrierung im Alter. Aktuel Ernaehr Med. 2025;50:220–283.